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SimpleWeb Shop – Automatisierte Websites für KMU

Es gibt diesen einen Moment, den jeder Freelance-Entwickler kennt: Ein Freund eines Freundes schreibt dir eine Nachricht. “Hey, ich hab gehört, du machst Webseiten. Ich brauch nur was Einfaches – nichts Verrücktes. Mein Budget? So 50 Euro.” Du versuchst zu erklären, dass selbst eine “einfache” Webseite Zeit braucht – Design, Entwicklung, Hosting, Domain, Impressum, Datenschutz – aber das Gespräch endet immer gleich: “Nee, das ist mir zu kompliziert” oder “Kannst du nicht einfach schnell was zusammenbauen?”

Nachdem ich genau diese Nachricht dutzende Male bekommen habe, fing ich an zu denken: Was wäre, wenn ich tatsächlich einfach schnell was zusammenbauen könnte – aber professionell, DSGVO-konform und wirklich brauchbar? Nicht, indem ich Abstriche mache, sondern indem ich den gesamten Prozess von A bis Z automatisiere. Aus dieser Idee wurde SimpleWeb Shop.

Das Problem: Webseiten sind zu teuer für kleine Unternehmen

Seien wir ehrlich – die Webseiten-Branche hat eine riesige Lücke. Auf der einen Seite stehen Agenturen, die Tausende für eine Firmenwebseite verlangen. Auf der anderen Seite gibt es kostenlose Baukästen wie Wix oder Jimdo, in denen sich die Leute in einem Labyrinth aus Templates, Plugins und Einstellungen verlieren, die sie nicht verstehen.

Dazwischen gibt es eine riesige Anzahl von Kleinunternehmern, Freiberuflern und Einzelhändlern, die einfach nur eine Seite brauchen. Eine saubere, professionelle Online-Präsenz, die sagt: “Hey, uns gibt es. Das machen wir. So erreichst du uns.” Das war’s. Kein Blog, kein E-Commerce, keine 47-seitige Sitemap. Einfach nur eine digitale Visitenkarte.

Aber niemand bediente diese Nische – zumindest nicht zu einem Preis, der für einen lokalen Klempner, eine kleine Reinigungsfirma oder ein Ein-Personen-Hundeschulbusiness Sinn macht. Genau diese Lücke füllt SimpleWeb Shop.

Die Idee: Alles automatisieren

Das Kernkonzept ist radikal einfach: Du füllst ein Formular aus, und innerhalb von 24 Stunden ist deine Webseite live. Keine Meetings, keine Telefonate, kein Hin und Her über Schriftarten. Du sagst mir, was dein Unternehmen macht, schreibst ein paar Sätze darüber, wählst ein paar Design-Optionen – und das System erledigt den Rest.

Ich habe die gesamte Pipeline selbst gebaut – vom Bestellformular über die automatische Seitengenerierung, Hosting-Setup, Domain-Konfiguration, Impressum-/Datenschutz-Generierung bis hin zu den E-Mail-Benachrichtigungen. Der Name sagt alles: “Simple Web.”

In diesem ersten Video zeige ich den kompletten Weg, wie SimpleWeb als SaaS-Produkt entstanden ist – von der initialen Idee über die technische Architektur bis hin zu allem, was schiefgelaufen ist (und was gut lief):

Wie das Ganze wirklich funktioniert – Ein kompletter Walkthrough

Im zweiten Video habe ich ein komplettes Schritt-für-Schritt-Tutorial aufgenommen, das genau zeigt, wie jemand über SimpleWeb eine Webseite erstellt – vom Öffnen des Formulars bis zur fertigen Seite auf einer eigenen Domain:

Aber ich breche das Ganze hier auch nochmal schriftlich runter – für alle, die lieber lesen.

Den richtigen Webseiten-Typ wählen

Wenn du auf simple-web.shop landest, wirst du mit zwei Hauptoptionen begrüßt – und einem Premium-Tier für alle, die mehr brauchen.

Die Standard Webseite – Deine digitale Visitenkarte

Das ist die einfachste Option und das, was die meisten Leute brauchen. Eine saubere One-Page-Webseite, gehostet auf deiner eigenen Domain. Keine Tracking-Scripts, keine Cookies, keine Verbindungen zu Drittanbietern – das bedeutet, sie ist 100 % DSGVO-konform ohne Cookie-Banner. Deine Geschäftsinformationen sind online, Besucher können dich finden, und das war’s. Simpel.

Diese Version startet bei 49,95 € einmalig für die Einrichtung plus 7,99 €/Monat fürs Hosting.

Die Google Ads Webseite – Bereit für Werbung

Das ist die exakt gleiche Webseite, aber mit einem entscheidenden Zusatz: einem vollständig integrierten Google Tag Manager (GTM). Warum ist das wichtig? Weil Google, wenn du jemals Google Ads Kampagnen schalten willst – und viele Kleinunternehmer wollen das –, verfolgen können muss, was auf deiner Seite passiert. Der Tag Manager ist die Brücke zwischen deiner Webseite und Googles Werbeplattform.

Aber hier ist der Haken: Sobald du den GTM einbindest, sendet deine Webseite Besucherdaten (wie IP-Adressen) an Google. Das bedeutet, du brauchst rechtlich gesehen ein Cookie-Banner – das SimpleWeb bei dieser Version automatisch einbaut. Du musst dich nicht um die Einrichtung kümmern; das wird alles für dich erledigt.

Diese Version kostet 99,95 € einmalig plus 7,99 €/Monat Hosting.

Alles, was du im Formular tun musst, ist deine GTM-Container-ID einzugeben. Falls du nicht weißt, wo du die findest – eine kurze Google-Suche erklärt es. Es gibt unzählige gute Tutorials dazu.

Enterprise – Wenn du etwas Besonderes brauchst

Manchmal reicht ein One-Pager nicht aus. Vielleicht brauchst du eine mehrseitige Seite, individuelle Animationen, ein einzigartiges Layout oder spezifische Integrationen. Dafür gibt es den Enterprise-Tier – eine maßgeschneiderte Lösung, von Grund auf neu gebaut in Agenturqualität. Der Preis richtet sich nach dem Umfang, aber du bekommst etwas, das exakt auf dich zugeschnitten ist.

Das Formular: Wo die Magie passiert

Das Herzstück von SimpleWeb ist ein einziges Formular. Du öffnest es und wirst Schritt für Schritt durch jede Information geführt, die deine Webseite braucht. Kein Account, kein Dashboard zum Lernen. Einfach ein Formular.

Schritt 1: Business-Grundlagen

Zuerst gibst du die Basics ein: Firmenname, was du machst (z.B. “Handwerksleistungen”), Telefonnummer, Öffnungszeiten. Das fließt in den Header, den Kontaktbereich und die automatisch generierten Rechtsseiten ein.

Schritt 2: Deine Texte

Dann kommt der eigentliche Inhalt. Du schreibst eine kurze Tagline – etwas wie “Ihr zuverlässiger Partner für professionelle Lösungen in Ihrer Region” – und einen längeren “Über uns”-Text. Hier machen viele Leute einen Fehler: Sie schreiben zu wenig. Wenn du nur einen Satz reinschreibst, sieht die Webseite leer aus. Nimm dir hier Zeit. Schreib einen ordentlichen Absatz, der erklärt, wer du bist und wofür du stehst.

Du kannst auch einen eigenen Call-to-Action-Text für deine Buttons schreiben. Standardmäßig steht da so etwas wie “Jetzt buchen”, aber du kannst es ändern in “Angebot einholen”, “Jetzt beauftragen” oder was auch immer zu deinem Business passt.

Schritt 3: Leistungen

Du kannst bis zu sechs Leistungsbeschreibungen hinzufügen. Jede bekommt ihre eigene Kachel auf der Webseite – mit Titel und kurzer Beschreibung. Zum Beispiel: “Beratung – Wir analysieren Ihren Bedarf und erstellen einen maßgeschneiderten Plan.” Oder: “Installation – Professionelle Einrichtung von Anfang bis Ende.” Oder: “Wartung – Regelmäßige Checks, damit alles reibungslos läuft.”

Wenn du nur zwei Leistungen hast, ist das kein Problem – lass den Rest einfach leer und die Extra-Kacheln verschwinden. Das System passt sich an. Aber sechs ist das Maximum, weil auf einem einfachen One-Pager mehr als sechs einfach unübersichtlich wäre.

Schritt 4: Kundenrezensionen

Jede Webseite braucht Social Proof. SimpleWeb fragt dich nach drei Kundenrezensionen – Name, Text und optional eine Sternebewertung. Und ehrlich gesagt hat fast jeder mindestens drei zufriedene Kunden (oder Bekannte, die den Service genutzt haben). Ohne Rezensionen sieht der Bereich leer aus und die Seite verliert Glaubwürdigkeit. Also nimm dir ein paar Minuten, um die zusammenzutragen.

Schritt 5: Rechtliche Daten (Sehr wichtig!)

Das ist der Teil, bei dem du wirklich aufpassen musst. Du gibst alle rechtlichen Informationen ein – Vorname, Nachname, Geschäftsadresse, Steuernummer, E-Mail, Telefonnummer – und SimpleWeb generiert daraus automatisch ein vollständig konformes Impressum und eine Datenschutzerklärung.

Aber – und das kann ich nicht genug betonen – kontrolliere alles doppelt. Trag nicht aus Versehen deinen Nachnamen ins Vorname-Feld ein. Vertipp dich nicht bei der Adresse. Diese Seiten sind rechtlich bindend, und wenn die Informationen falsch sind, liegt das bei dir. Mach es langsam und sorgfältig.

Schritt 6: Google Tag Manager (Nur bei der Google Ads Version)

Wenn du die Google Ads Version gewählt hast, gibt es ein zusätzliches Feld, in das du deine GTM-Container-ID einfügst. Ohne diese nimmt Google deine Webseite nicht ins Ads-Programm auf. Du kannst dich biegen und brechen, aber ohne diesen Tag – keine Google Ads.

Das Design anpassen

Auch wenn bei SimpleWeb alles auf Einfachheit getrimmt ist, heißt das nicht, dass jede Webseite gleich aussehen muss. Es gibt mehrere Design-Stellschrauben:

Farbthema: Wähle aus Blau, Grün, Rot, Gelb, Orange und mehr. Reinigungsfirma? Blau passt wahrscheinlich. Garten- und Landschaftsbau? Nimm Grün. Persönliche Marke? Vielleicht Rot oder Orange. Hundeverein? Du entscheidest.

Hero-Bereich Stil: Der Hero ist der große Bereich oben auf deiner Seite. Du hast drei Optionen:

  • Modern – Text links, Bild rechts. Sauber und ausgewogen.
  • Professionell – Ein großes Hintergrundbild über die volle Breite mit Text darüber. Dramatisch, aber du brauchst ein gutes hochauflösendes Bild.
  • Professionell Links – Das Bild füllt die linke Seite, Text rechts. Funktioniert super, wenn du ein Foto von dir oder deinem Team bei der Arbeit hast – z.B. wie du gerade ein Gebäude reinigst.

Ecken-Stil: Abgerundet oder eckig. Klingt nach einer Kleinigkeit, aber es verändert das gesamte Gefühl. Abgerundet wirkt freundlich und nahbar. Eckig wirkt scharf und professionell. Manche Farbthemen sehen mit dem einen oder anderen deutlich besser aus – probier ein bisschen rum.

Logo-Anzeige: Du kannst dein Logo neben dem Firmennamen in der Navigationsleiste zeigen. Aber wenn dein Logo den Namen bereits enthält, kannst du auf “Nur Logo” umschalten, damit es nicht doppelt wirkt.

Kontaktbereich: Standard ist eine einfache, große Karte mit deinen Kontaktdaten. Aber wenn dir das zu minimal ist, gibt es ein alternatives Layout, das etwas detaillierter und visuell ansprechender ist.

Die Domain-Frage

Du hast das Formular ausgefüllt. Dein Content steht. Jetzt: Wo soll das Ding eigentlich leben?

Option A: Neue Domain kaufen

Für 19,95 € einmalig kaufe ich deine Domain für dich. Im Formular gibst du bis zu drei Wunschdomains ein – deine erste Wahl plus zwei Alternativen. Zum Beispiel: “meinefirma.de” als Haupt, “meinefirma-online.de” als Plan B, “firma-meier.de” als Plan C.

Ich prüfe, ob die Domain verfügbar ist, und registriere sie für dich. Ein wichtiger Hinweis: Benutze keine Umlaute in deiner Domain (wie ä, ö, ü). Die sehen in URLs katastrophal aus und verursachen jede Menge Encoding-Probleme.

Es gibt auch einen Live-Domain-Checker im Formular, aber der ist nicht zu 100 % zuverlässig. Manche Domains werden als verfügbar angezeigt, obwohl sie sich in einer Reservierungsphase befinden und eigentlich nicht gekauft werden können. Deshalb sind die Backup-Domains so wichtig. Wenn deine erste Wahl nicht klappt, melde ich mich per E-Mail bei dir und wir finden eine Lösung.

Option B: Bestehende Domain umziehen

Hast du schon eine Domain bei einem anderen Anbieter? Das ist auch möglich, kostet aber 39,95 €, weil der Aufwand deutlich höher ist. Ich brauche Zugang zu deinem Hosting-Dashboard, wir müssen möglicherweise ein Zoom-Meeting machen, DNS-Records müssen geändert werden – das ist ein ganzer Prozess. Nicht so reibungslos wie eine frische Domain zu kaufen, aber wir kriegen das hin.

Domain-Management – alles am Laufen halten, Verlängerungen, DNS – kostet zusätzlich 1,95 €/Monat.

Bezahlen und Live gehen

Sobald du alles konfiguriert hast, siehst du eine vollständige Kostenübersicht. Eine typische Bestellung sieht so aus:

LeistungKosten
Webseiten-ErstellungAb 49,95 € einmalig
Hosting7,99 €/Monat
Domainregistrierung19,95 € einmalig
Domain-Management1,95 €/Monat
Professionelle E-Mail (optional)4,95 €/Monat
Prioritäts-Support (optional)Zusätzliche monatliche Gebühr

Für eine Standard-Webseite mit neuer Domain kommst du auf ungefähr 80 € Gesamtkosten für den ersten Monat, und danach nur noch 9,94 €/Monat. Das ist, ehrlich gesagt, absurd günstig für eine professionelle, DSGVO-konforme Webseite mit eigener Domain.

Optional kannst du auch eine professionelle E-Mail-Adresse hinzufügen – so etwas wie kontakt@deine-domain.de – für 4,95 €/Monat. Und wenn du schnellere Antworten möchtest, gibt es ein Prioritäts-Support Add-on, das Antworten innerhalb von 24 Stunden statt der üblichen 72 Stunden garantiert.

Nach der Bezahlung bekommst du zwei E-Mails:

  1. Bestellbestätigung – Eine Zusammenfassung deiner Bestellung und was du bezahlt hast.
  2. Bilder-Upload-Link – Ein separates Formular, über das du dein Logo, dein Hero-Bild (das große Bild oben) und deine Leistungsbilder hochlädst.

Warum sind die Bilder nicht Teil des Hauptformulars? Weil ich vermeiden wollte, dass Leute dutzende schwere Dateien hochladen und dann nie eine Webseite kaufen. Der Upload kommt nach der Bezahlung, ganz einfach.

Kostenlose Bilder finden

Nicht jeder hat professionelle Fotos von seinem Unternehmen. Das ist völlig okay – ich empfehle Pixabay. Komplett kostenlos, die Bilder sind lizenzfrei, und du findest hochwertige Fotos für fast jede Branche. Brauchst du ein Bild von jemandem, der ein Gebäude reinigt? Pixabay. Ein Hund, der über eine Wiese rennt? Pixabay. Ein Hammer und ein paar Nägel? Pixabay. Logos kannst du auch schnell mit Tools wie ChatGPT generieren.

Wie die fertige Webseite aussieht

Wenn alles eingerichtet ist, hat deine Webseite:

  • Einen Hero-Bereich mit deinem Slogan und Hauptbild
  • Einen Leistungsbereich mit deinen Angeboten als Kacheln
  • Einen “Über uns”-Bereich mit deiner Geschichte
  • Kundenrezensionen als Social Proof
  • Einen Prozess-Bereich (Erstberatung → Umsetzung → Abnahme)
  • Einen Call-to-Action Bereich
  • Einen Kontaktbereich mit deinen Daten
  • Ein automatisch generiertes Impressum und eine Datenschutzerklärung
  • Eine Navigationsleiste mit deinem Logo
  • Ein mobilfreundliches responsives Design, das auf Handys super aussieht

Es ist keine ausgefallene mehrseitige Corporate-Seite. Das will es auch gar nicht sein. Es ist ein sauberer, schneller, professioneller One-Pager, der genau das tut, was er soll – und nichts mehr.

Support und Antwortzeiten

Weil die Webseiten so günstig sind, wollen viele Leute eine haben. Das bedeutet viele E-Mails. Ich kann physisch nicht 100 E-Mails am Tag beantworten, deshalb gibt es zwei Stufen:

  • Standard-Support — Ich garantiere eine Antwort innerhalb von 72 Stunden.
  • Prioritäts-Support — Antwort innerhalb von 24 Stunden. Nützlich, wenn du mehrere Webseiten erstellst oder schnelle Änderungen brauchst.

Die Zahlen

Seit dem Launch hat SimpleWeb über 500 Webseiten für Kleinunternehmen in ganz Deutschland generiert. Die Plattform ist vollständig automatisiert, aber ich bin immer noch persönlich involviert bei Domain-Einrichtung, Qualitätsprüfung und Support. Es ist ein Ein-Mann-Betrieb, und ich bin stolz auf jede einzelne Seite, die live geht.

Warum ich es so gebaut habe

Ich hätte ein komplexeres Produkt bauen können. Ich hätte Mehrseitenunterstützung, einen Drag-and-Drop-Editor, E-Commerce-Funktionen und monatliche Upsells hinzufügen können. Aber das hätte den Punkt komplett verfehlt.

Die Leute, die SimpleWeb brauchen, wollen kein neues Tool lernen. Sie wollen kein 3-Stunden-Tutorial über WordPress schauen. Sie wollen nicht das Wochenende damit verbringen, gegen CSS zu kämpfen. Sie wollen ein Formular ausfüllen, weniger als 80 € bezahlen und morgen eine Webseite haben. Das war’s.

Und ehrlich? Diese Beschränkung – es radikal einfach zu halten – war der schwierigste Teil des gesamten Projekts.

Status

Fertiggestellt und live.

Link: simple-web.shop